outScout.org und Cookies

outScout versucht durch den Hinweis auf das Setzen von Cookies eine höchstmögliche Transparenz in datenschutzrechtlichen Sinne zu gewährleisten. Leider werden viele Benutzer durch diese Warnhinweise verunsichert und halten nun outScout selbst für die Datenkrake.
Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle ein wenig detailierter auf Cookies, die Verwendung von Cookies durch outScout und die damit verbundenen Gefahren eingehen.

Was sind Cookies

Cookies sind kurze Textinformationen die eine Webseite auf deinem Rechner speichert. Bei jedem Aufruf der Webseite werden die in dem Cookie gespeicherten Informationen an den Server übertragen und können dort ausgewertet bzw. geändert werden.
Zugriff auf den Cookie hat nur die Website die den Cookie erstellt hat.

Wozu braucht outScout Cookies

Cookies sind zunächst einmal nicht grundsätzlich "böse", sondern steigern den Bedienkomfort einer Webseite. OutScout verwendet Cookies zu folgenden Zwecken:

Diese Cookies werden erst gesetzt, wenn du dem Setzen von Cookies zugestimmt hast. Keiner der von outScout gesetzten Cookies wird verwendet um euer Benutzerverhalten zu speichern oder gar auszuwerten.

Cookies von Fremdanbietern

Die Seite mit der Karte setzt Cookies von Google wenn unter "Karten" der Link "Google Maps einschalten" aktiviert wird.

Da die Google-Karten in der Standardeinstellung nicht aktiviert wird, bedarf es also eines zusätzlichen Klicks damit Google Cookies setzen kann.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem outScout-Cookie und einem Cookie von Fremdanbietern?

Dienste wie Google bedienen sich eines Tricks um überhaupt Cookies auf fremden Seiten setzen zu können:
Diese Dienste werden in einem sogenannten I-Frame eingebunden. Dies ist ein Bereich innerhalb einer Webseite die eine weitere Webseite enthält. So ist z.B. die Google-Karte (wenn diese in den Karteneinstellungen aktiviert wurde) eine Webseite von Google. OutScout legt lediglich die Marker, Tools und Info-Fenster darüber.

Da die Fremdanbieter nun also eine eigene Seite eingebunden haben, können Sie auch Cookies setzen. Durch JavaScript ist es nun möglich Informationen über die Seite welche die Seite des Fremdanbieters umgibt an diesen weiterzuleiten.

In der Praxis sieht das vereinfacht erklärt so aus:
Sobald eine Seite ein Google-Dienst nutzt (z.B.: Google-Karten, Google-Suchfunktion, Google-Anzeigen, ...) schaut Google ob breits ein Cookie vorhanden ist. Ist kein Cookie gesetzt wird dies umgehend nachgeholt. Anhand dieses Cookies kann Google nun sehen welche Seiten du vorher besucht hast und speichert dass du dich gerade bei outScout befindest. Wenn du dich vorher bei einem Google-Dienst angemeldet hast (Google-Mail, Google+, ...) können diese Informationen auch noch mit deinem Konto verknüpft werden.
Diese Informationen wertet Google nun aus um dir beim nächsten Besuch einer Seite mit Google-Anzeigen auf dich zugeschnittene Werbung einzubauen.

Wie kann ich mich gegen Cookies von Fremdanbietern schützen?

Einige Internet-Dienste akzeptieren den sogenannten Do-not-track-Header.
Damit eine Einstellung deines Browsers gemeint, die den Diensten mitteilt, daß dein Surfverhalten nicht aufgezeichnet werden soll.
Dieses Verfahren ist jedoch freiwillig, es gibt also keine Garantie dafür, daß dieses auch eingehalten wird.

Wikipedia über "Do not Track"

Fazit

Cookies die outScout setzt sind absolut harmlos. Die Cookies der Fremdanbieter werden auf unzähligen Seiten im Internet gesetzt - und das ohne eure Zustimmung.
OutScout lässt Cookies von Frendanbietern nur dann zu, wenn ihr die Dienste der Anbieter ausdrücklich aktiviert.